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Allergien im Winter

Unter Allergien im Winter leiden sehr viele Menschen, obwohl dies nur wenig bekannt ist. Denn die meisten Menschen leiden gerade im Frühjahr und Herbst unter Allergien, doch diese gibt es auch im Winter. Denn eine Allergie ist nicht immer von der Jahreszeit abhängig, sondern von ganz anderen Faktoren.

Nüsse, Hausstaub und die Kälte

Von einer Nussallergie hat fast jeder schon einmal gehört, genauso wie von einer Allergie gegen Hausstaub. Doch wieso ist jemand gegen die Kälte allergisch, wo doch dies gerade die allergiefreie Zeit sein soll? Gerade wenn die letzten Blüten und Gräser endlich verwelkt sind, können sich Allergiker entspannen. Doch dies gilt nicht für alle Allergiker, denn für diese Menschen fängt im Winter das Leiden erst richtig an. Durch die mollig, warme Wohnung werden die Symptome erst richtig verstärkt. Denn die Heizung wirbelt den Staub auf und das ist für Allergiker nicht wirklich angenehm. Was noch wesentlich unbekannter ist, es leiden viel mehr Menschen unter einer Allergie im Winter, als dies bisher bekannt ist. Gerade Menschen die eine Hausstaubmilbenallergie haben, sind hier besonders betroffen. Laut dem Deutschen Allergie- und Asthmabund leidet ca. jeder zehnte Deutsche unter dieser Allergie. Die Hausstaubmilben kommen in jedem Haushalt vor und ernähren sich von den Hauptschuppen des Menschen. Am liebsten wohnen diese spinnenähnlichen Tierchen in Polstermöbeln, Teppichen und Matratzen. Dabei ernähren sich diese Mitbewohner von den Hautschuppen der Menschen, wobei der Kot hier die Allergie auslöst. Die Folge sind dann verquollene Augen und eine verstopfte Nase. Selbstverständlich kann die Allergie auch im Sommer auftreten. Allerdings die Heizungsluft und das nur sparsame Lüften, verstärken im Winter noch die Symptome. Dabei wurde die Wohnungsluft gerade in der Heizperiode getestet. Diese Luft enthält weitaus mehr schädliche Stoffe als das im Sommer der Fall ist. Daher sollten betroffene Personen im Winter die Heizung im Schlafzimmer lieber ausdrehen. Zusätzlich sollte das Fenster geöffnet werden, allerdings genügt dies, bevor jemand ins Bett geht. Denn die Milben lieben es auch lieber schön warm, womit dann wenigstens in Ruhe geschlafen werden kann.

Staub in der Wohnung vermeiden

Wer auf Milben allergisch ist, der sollte ständig den Staub beseitigen. Allerdings nicht mit einem trockenen Tuch, da hier der Staub nur aufgewirbelt wird. Am besten ist ein feuchtes Tuch, denn darin bleibt der Staub dann haften. Ebenso muss auf die Luftfeuchtigkeit in den Räumen geachtet werden, damit der Staub nicht ständig aufgewirbelt wird. Wichtig ist natürlich, dass es nicht zu feucht in der Wohnung wird. Denn hierdurch können sich Schimmelpilzsporen bilden, die dann möglicherweise die Allergie noch verstärken. Daher ist das regelmäßige Lüften auch im Winter so wichtig, wobei hier das Fenster nicht ständig gekippt sein sollte. Hierdurch wird weniger gelüftet, sondern die Feuchtigkeit kann so nur ungehindert eindringen. Im Winter sollte kurz gelüftet werden, also Heizung aus und das Fenster richtig große aufmachen. Dieses kurze Lüften sorgt dann auch für ein wesentlich besseres Raumklima.

Äpfel, Mandelkerne und Nüsse sind nichts für Allergiker

Hier müssen Allergiker gerade in der Adventszeit besonders aufpassen und vorsichtig sein. Denn fast alle Naschereien sind mit Nüssen Äpfeln zubereitet. Gerade Menschen, die unter Heuschnupfen leiden, sind hiervon besonders betroffen. Denn hier kann es zu einer Kreuzallergie kommen, gerade was Kernobst betrifft. Nüsse haben eine hohe Allergenlast, wobei diese gerade im Weihnachtsgebäck vorkommen. Hier kann es sogar zu einer Art Schock kommen, da die Atemwege anschwellen können.

Zahnbehandlungen, die gefährlich werden können

Viele Menschen haben auf die bekannte Amalgamfüllung verzichtet und sich für eine Füllung aus Kunststoff entschieden. Allerdings haben genau diese Kunststofffüllungen so einige Nachteile, die bei den bisher üblichen Füllungen nicht vorkamen.

Depressionen durch Allergien

Natürlich hatten die Amalgamfüllungen ein Problem, denn diese wurden mit der Zeit dunkel. Also mussten die Füllungen entfernt und wieder erneuert werden. Zusätzlich enthalten diese Füllungen noch Quecksilber und somit können erheblichen gesundheitliche Probleme auftreten. Daher haben sich immer mehr Patienten für die Kunststofffüllungen entschieden, wobei diese ebenfalls, erhebliche Risiken bergen. Denn diese Füllungen können Allergien auslösen, was vielen Patienten nicht bewusst ist. Hingegen soll Amalgam wegen dem Quecksilber, Depressionen auslösen oder sogar Krebsauslösend sein. Daher wünschen sich die Patienten lieber die Füllungen aus Kunststoff, doch nicht jeder Patient reagiert sehr gut auf die Füllung. Dabei waren die Ärzte überzeugt, genau diese Nebenwirkungen im Griff zu haben. Daher ist das billige Amalgam fast aus allen Mündern in Deutschland verschwunden. Doch genau das scheint sich gerade als negativ zu erweisen, denn Amalgam ist doch sehr stabil. Einziger Nachteil, die Füllungen werden mit der Zeit dunkel bis hin zu Schwarz. Das sieht natürlich dann nicht mehr schön aus, wodurch dann die betroffenen Zähne wieder behandelt werden müssen. Derzeit wird geschätzt, dass über 50 Millionen Menschen eine Füllung im Mund haben, wovon die Mehrheit aus Kunststoff ist.

Weitere Arten von Füllungen

Hierzu gehört die Plastikkombi, wobei es sich um Verbundwerkstoffe in der Zahnmedizin handelt. Dabei werden Komposite und Kompomere eingesetzt, die aus Plexiglas bzw. Acrylat und zum Beispiel Silizium handelt. Dabei wird blaues Licht genutzt, denn hierdurch verbinden sich die Komponenten im idealen Fall dann zu 100 %. Diese Art der Füllungen gilt als säurefest und sehr stabil, was für die Zähne doch sehr wichtig ist. Genau diese Mixtur aus Kunststoffen ist gerade in der Zahnmedizin sehr häufig anzufinden. Denn diese ist auch ein Bestandteil von Klebstoffen von Zahnkronen und wird auch bei Zahnprothesen genutzt. Ebenso ist die Mixtur bei der Zahnwurzeldichtung und in Klebern für Zahnspangen enthalten. Doch hier stellt sich immer noch die Frage. Ist diese Mischung wirklich gesünder als das Amalgam mit seinem Quecksilber? Dabei gibt es noch eine Ausnahme, denn hierbei handelt es sich um ein Zahnkundestoff, also Medizinprodukte. Der Nachteil, diese Stoffe müssen keine klinische Studie durchmachen und darin erprobt werden. Dies ist wiederum bei Arzneimitteln vollkommen anders, denn diese müssen sich einer Zulassungsprüfung unterziehen. Dabei kann auch ein unklarer Mix vorhanden sein, wie zum Beispiel Weichmacher. Diese sind stark umstritten, wozu auch Bispherol A gehört. So ist gerade dieser Weichmacher schon in Schnullern für Babys verboten, dies gilt aber nicht für Zahnfüllungen. Hierzu gehört nun auch PVC, wobei dieser Werkstoff eher als Bodenbelag bekannt ist. Allerdings ist auch dieser Stoff sehr umstritten, gerade da dieser in Zahnprothesen vorhanden ist.

Gift in unserem Mund?

So mache der Materialien aus Kunststoff haben sich im Reagenzglas schon als Zellgift herausgestellt. Dies wurde durch Studie bewiesen, wobei es gibt noch Inhaltsstoffe, die sogar eine genetische Veränderung hervorrufen können. Ebenso gelten einige Stoffe sogar als Krebserregend, wobei die meisten Studien im Reagenzglas gefertigt wurden. Allerdings beteuern Zahnärzte die Ungefährlichkeit, gerade wenn es um Allergien geht. Doch viele Patienten reagieren allergisch auf diese Mixturen, was sich dann gerad im Mundbereich zeigt. Einige Zahntechniker die mit diesen Stoffen arbeiten, entwickeln sogar Ekzeme an den Händen.